Zukunft in der Heimat

Massaër Guèye ist ein Schmied im Senegal. Zweimal versuchte er, nach Europa zu gelangen, weil er in der Heimat nicht genug verdiente.

Wie war Ihre Situation, bevor Sie die neuen Herde hergestellt haben – und wie ist sie heute?
Vorher habe ich mit einem Lehrling 20 traditionelle Herde am Tag produziert und auf dem Markt verkauft. Trotzdem reichte es nicht, um mich und meine Eltern zu ernähren. Heute habe ich 15 Mitarbeiter und kann jeden Monat genug Geld sparen. 

Die Nachfrage nach den Herden ist hoch, dabei kosten sie rund 20-mal mehr als die alten. Wie kommt das?
Die Herde verbrauchen viel weniger Holzkohle, deshalb lohnt sich die Investition für die Käufer. Außerdem halten sie deutlich länger. Und man kann sie im Innenraum benutzen, weil sie weniger Rauch verursachen als die altmodischen Herde. 

Wie hat die GIZ Sie unterstützt?
Durch Trainings habe ich gelernt, wie die verbesserten Herde gemacht werden. Weil ein Teil der Geräte aus Keramik ist, hat die GIZ mich außerdem mit einer Kooperative von Töpfern vernetzt, mit denen ich nun zusammenarbeite. Außerdem hat sie mich am Anfang mit Material unterstützt – so konnte ich meine Schmiede aufbauen. 

Massaër Guèye, Schmied aus Touba im Senegal. Zweimal versuchte er vergeblich, nach Europa zu gelangen, weil er in seiner Heimat nicht genug verdiente. Ein Projekt der GIZ zum Aufbau eines Marktes für bessere, energieeffiziente Herde ermöglicht ihm nun ein gutes Einkommen im Senegal.