akzente | Das Magazin der GIZ

Begehrt und bedroht
Überall auf der Welt wünschen sich Menschen demokratische Verhältnisse. Was sie darunter verstehen, erläutert Professor Stefano Palestini am Beispiel Chiles.
Wie läuft’s?
Zur Lage der Demokratie gibt es viele Meinungen, Gefühle und Thesen. Ein Blick in die Welt der Zahlen und Fakten hilft bei der Einordnung.
Demokratie lernen
In Uganda arbeiten Bürgerinnen und Bürger erstmals an der Neuausrichtung der Energiepolitik mit. Wir stellen sie vor.
Zusammen etwas bewegen
Menschen verlangen nach politischer und wirtschaftlicher Teilhabe. Ganzheitlich versucht die GIZ demokratische Prinzipien zu fördern und Reformkräfte einzubinden.
Hidden Champions
Es gibt unzählige wenig sichtbare Personen und Initiativen, die sich unschätzbare Verdienste für Freiheiten und Bürgerrechte erworben haben. Wir stellen sie vor.
„Eine Frage der Gleichheit“
In Demokratien sollten Städte und Gemeinden mehr Befugnisse erhalten, erläutert Soziologin Shandana Khan Mohmand.

Break the Violence: Widerstand gegen Gangs in Kapstadt

Infos und Hintergründe

  • Nachhaltige Energie

    Lange setzte Mexiko hauptsächlich auf fossile Brennstoffe. 2013 startete die Regierung eine Energiereform. Die GIZ unterstützte sie im Auftrag des BMZ bei der Umsetzung. Ein Blick zurück auf das Projekt und seine Wirkung.

  • „Zu viele sind noch nicht online“

    „Nachgefragt“ bei Nanjira Sambuli, kenianische IT-Forscherin und Politikanalystin, zur Lage der Digitalisierung in Afrika.

  • Jung, weiblich, afghanisch, Chefin

    Vor kurzem wäre dieses Bild kaum vorstellbar gewesen: Eine Afghanin leitet ein Ausbildungsinstitut für Lehrkräfte in einer nordöstlichen Provinz am Hindukusch. Angiza Ghanizada ist die erste Frau auf diesem Posten.

  • Globales Netzwerk für Abfallwirtschaft

    Vermeiden und verwerten — so viel und so effizient wie möglich. Beim Umgang mit Abfall stehen diese Ziele im Mittelpunkt der Arbeit der GIZ. Dadurch werden Lebensräume geschützt und Treibhausgasemissionen reduziert.

  • In Kreisläufen denken und handeln

    Staatssekretär Jochen Flasbarth über die Kreislaufwirtschaft zur Müllvermeidung

  • Interkultureller Brückenbauer

    Mal Partner, mal Wettbewerber, mal Kontrahent – Chinas Verbindungen zu Deutschland und Europa sind so bedeutend wie nie. Mit einem Netzwerk an Kontakten arbeitet die GIZ daran, das Verständnis füreinander zu vertiefen.

Fokus

Demokratie
Begehrt und bedroht
Überall auf der Welt wünschen sich Menschen demokratische Verhältnisse. Was sie darunter verstehen, erläutert Professor Stefano Palestini am Beispiel Chiles.
Wie läuft’s?
Zur Lage der Demokratie gibt es viele Meinungen, Gefühle und Thesen. Ein Blick in die Welt der Zahlen und Fakten hilft bei der Einordnung.
„Eine Frage der Gleichheit“
In Demokratien sollten Städte und Gemeinden mehr Befugnisse erhalten, erläutert Soziologin Shandana Khan Mohmand.
Demokratie lernen
In Uganda arbeiten Bürgerinnen und Bürger erstmals an der Neuausrichtung der Energiepolitik mit. Wir stellen sie vor.

Zahlen und Fakten

  • Über 80 Prozent der Müttersterblichkeit, Totgeburten und der Todesfälle im ersten Lebensmonat könnten durch den Einsatz von gut ausgebildeten Hebammen und Entbindungspflegern verhindert werden. Anlässlich des 200. Geburtstags der berühmten britischen Krankenschwester Florence Nightingale findet am 12. Mai 2020 der „Internationale Tag der Pflege“ statt, mit weltweiten Aktionen zum Motto „Die Welt GESUND PFLEGEN“.

  • Rund 70 Prozent aller Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialwesen sind Frauen. Einen großen Teil davon machen Krankenschwestern und Hebammen aus. In Südostasien und Afrika fehlen die meisten Fachkräfte aus diesem Sektor.

  • Weltweit fehlen 18 Millionen Fachkräfte im Gesundheitswesen, um bis 2030 eine umfassende Gesundheitsversorgung zu erreichen und aufrechtzuerhalten. Ungefähr die Hälfte davon, neun Millionen, arbeiten aktuell in der Pflege und der Geburtshilfe. Um auf die große Bedeutung ihrer Arbeit hinzuweisen, hat die WHO das Jahr 2020 zum „Internationalen Jahr der Pflegenden und Hebammen“ ausgerufen.

  • Jahre noch, dann könnten alle Insekten ausgestorben sein: Dieses Szenario entwerfen die Autor*innen der bisher größten Insektenstudie für den Fall, dass es beim derzeitigen Schwund bleibt. Als wichtigste Ursachen machen sie den Verlust des ursprünglichen Lebensraums, intensive Landwirtschaft und schädliche Dünger und Pestizide aus.
    www.sydney.edu.au

  • Millionen Babys wurden 2018 in Konflikt­regionen geboren. Jedes dieser Kinder erlebte bereits in den ersten Lebensmonaten Stress durch chaotische und unsichere Bedingungen. Wenn Kinder dies wiederholt oder über längere Zeit durchmachen, kann das schwerwiegende Auswirkungen auf ihre mentale und körperliche Gesundheit haben. Es beeinflusst auch ihr Lernvermögen und Verhalten.
    www.unicef.org

  • Billionen US-Dollar sind in den letzten zehn Jahren in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert worden. Die Kapazitäten haben sich damit vervierfacht: Während 2010 gerade einmal rund 410 Gigawatt an grüner Energie produziert wurden, sind es 2019 bereits 1.650. Dadurch konnten weltweit rund zwei Milliarden Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden.
    www.unenvironment.org

  • Millionen mal pro Jahr infizieren sich Menschen weltweit mit sexuell übertragbaren Krankheiten (STIs). Genauer: mit einer der vier STIs Syphilis, Chlamydien, Trichomoniasis und Gonorrhö. Quelle: who

  • Milliarden US-Dollar büßen Länder mit mittlerem und niedrigem Einkommen jedes Jahr an Produktivität ein, weil sich die Einwohner*innen von mangelhaften Lebensmitteln ernähren müssen. Quelle: FAO

  • Millionen Menschen sind Wanderarbeiter*innen. Das sind neun Prozent mehr als 2013 – damals gab es etwa 150 Millionen. Quelle: ilo

imago images/AAP