Bildung fördern in Äthiopien

Eskinder Mamo ist Gründer der äthiopischen Firma AhadooTec, die ein Onlineportal für Lernmaterialien anbietet.

An wen richtet sich Ihre Lernplattform „Fidel“?
An Schüler der Oberstufe in Äthiopien. Zahlenmäßig hat sich die Bildung dort verbessert: Vor 20 Jahren gab es 2,5 Millionen Schüler, heute zehnmal so viele. Das Problem ist die Qualität: In einem internationalen Vergleich schnitten 80 Prozent der Zehntklässler unterdurchschnittlich ab. 

Welche Rolle spielte Ihre Biografie für die Idee?
Ich habe selbst bis zur Oberstufe in Äthiopien gelebt, genau wie mein Mitgründer Amanuel Abrha. Als Studenten in Deutschland wollten wir nicht immer nur die Schwierigkeiten in Äthiopien sehen, sondern auch die Potenziale. So fanden wir dort sehr talentierte Programmierer, die einfach nur eine Chance brauchten, um sich zu beweisen. 

"CIM hat uns vernetzt"

Wie sah die Zusammenarbeit mit CIM aus?
CIM hat uns nicht nur finanziell gefördert, sondern auch vernetzt. Wir mussten ja das Land nach Jahren in Deutschland erst wieder neu kennenlernen. Anfangs wollten wir nur ein soziales Projekt starten. Die Beratung hat uns die Augen geöffnet für die Möglichkeiten, eine Firma zu gründen.

Eskinder Mamo, Gründer der äthiopischen Firma AhadooTec, die ein Onlineportal für Lernmaterialien anbietet. Das Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM), eine Arbeitsgemeinschaft der GIZ und der Bundesagentur für Arbeit, förderte ihn. 

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