akzente | Das Magazin der GIZ

Leben im Wegwerfmodus
Der Mensch scheint in seinen eigenen Resten zu versinken. Ein Essay von Umweltjournalist Joachim Wille.
„Jetzt ist Zeit zu handeln“
Interview mit Maria Cristina Fossi, Professorin für Ökologie und Ökotoxikologie und Umweltschützerin.
Anstoß auf dem Schrottplatz
Auf der riesigen Elektronikmüllhalde in Ghanas Hauptstadt Agbogbloshie wird Recycling nun neu gedacht.
In Kreisläufen denken und handeln
Ein Gastbeitrag von Staatssekretär Jochen Flasbarth zu den Herausforderungen und scheinbar unüberwindbaren Grenzen der Umweltpolitik.
Mehr „stille Örtchen“
Der Zugang zu sauberem Wasser und solider Sanitärversorgung ist ein Menschenrecht, aber für viele Menschen in Kenia nicht selbstverständlich.
Stille war gestern
Statt angestaubter Atmosphäre bieten Bibliotheken in der Ostukraine jetzt Raum für lebendigen Austausch zwischen Einheimischen und Binnenvertriebenen.

Guter Start ins Leben: Perinatale Gesundheit in Kirgisistan

Infos und Hintergründe

  • Interkultureller Brückenbauer

    Mal Partner, mal Wettbewerber, mal Kontrahent – Chinas Verbindungen zu Deutschland und Europa sind so bedeutend wie nie. Mit einem Netzwerk an Kontakten arbeitet die GIZ daran, das Verständnis füreinander zu vertiefen.

  • Fahrt aufnehmen

    Vom Elektrowunder von Shenzhen, intelligenten Ampeln in Jinan und einem Dialog über Mobilität der Zukunft: unterwegs in China mit Guido Beermann, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

  • Start-ups voranbringen

    Vier Stimmen und ein Interview mit dem Projektleiter über die Technologie-Initiative „Make-IT in Afrika“ für junge Unternehmen

  • Hoffnung im Angebot

    Nach dem Krieg gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ helfen schnell zu realisierende und rasch wirkende Projekte, die Lebenssituation im Nordirak zu verbessern.

  • Unser Auftrag: gute Arbeit

    Weltweit fördert die GIZ Beschäftigung – oft mit schnellem Erfolg. Tilman Nagel erklärt mit welchen Mitteln.

  • Wichtige Jobs auf Zeit

    Die GIZ hat im Auftrag des BMZ 22.000 befristete Arbeits­plätze im Nordirak geschaffen.

Fokus

Abfall
Leben im Wegwerfmodus
Der Mensch scheint in seinen eigenen Resten zu versinken. Ein Essay von Umweltjournalist Joachim Wille.
So weit das Auge reicht
Ob in Städten, Meeren, Flüssen oder im Weltraum – ein Blick auf unsere Erde beweist: Abfall kennt keine Grenzen.
„Jetzt ist Zeit zu handeln“
Interview mit Maria Cristina Fossi, Professorin für Ökologie und Ökotoxikologie und Umweltschützerin.
Anstoß auf dem Schrottplatz
Auf der riesigen Elektronikmüllhalde in Ghanas Hauptstadt Agbogbloshie wird Recycling nun neu gedacht.

Zahlen und Fakten

  • Millionen mal pro Jahr infizieren sich Menschen weltweit mit sexuell übertragbaren Krankheiten (STIs). Genauer: mit einer der vier STIs Syphilis, Chlamydien, Trichomoniasis und Gonorrhö. Quelle: who

  • Milliarden US-Dollar büßen Länder mit mittlerem und niedrigem Einkommen jedes Jahr an Produktivität ein, weil sich die Einwohner*innen von mangelhaften Lebensmitteln ernähren müssen. Quelle: FAO

  • Millionen Menschen sind Wanderarbeiter*innen. Das sind neun Prozent mehr als 2013 – damals gab es etwa 150 Millionen. Quelle: ilo

  • Milliarden Menschen, vor allem in Entwicklungsländern, leben vom Wald. Trotzdem zerstören Menschen jährlich 13 Millionen Hektar Waldfläche. Quelle: GIZ

  • Millionen Frauen in Entwicklungsländern haben keinen oder nicht ausreichend Zugang zu modernen Verhütungsmitteln. Quelle: OECD

  • Millionen Kinder und Jugendliche im Schulalter besuchen keinen Unterricht. Bei Grundschülern sind die Zahlen seit 2008 unverändert.

  • Milliarden US-Dollar weniger pro Jahr geben Menschen infolge von Naturkatas­trophen etwa für Energie und Lebensmittel aus.

  • neue Malariafälle verzeichnete Paraguay in den vergangenen drei Jahren. Damit gilt das Land als malariafrei.

  • MICHAEL BLOOMBERG, Sondergesandter des UN-Generalsekretärs für Städte und Klimawandel

Reuters