Mode aus Tunesien

Der Schritt in die Selbstständigkeit gelang Aicha Touijer mit einem Wettbewerb, den die GIZ im Auftrag des BMZ ausrichtete.

Modemacherin in Medenine, Tunesien. Der Schritt in die Selbstständigkeit gelang ihr 2015 mit einem Wettbewerb, den die GIZ im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ausrichtete.

Welche Erfahrungen hatten Sie in der Modebranche, bevor Sie Ihr eigenes Unternehmen gründeten?
Ich habe ein Jahr lang eine Ausbildung als Schneiderin gemacht. Damit war ich nicht zufrieden, deshalb ging ich in eine Kleiderfabrik, um Erfahrung zu sammeln. Aber mein Traum war ein eigenes Atelier.

Wie kam es zur Unternehmensgründung?
Ich habe an dem Gründerwettbewerb „Startup Tunisia“ teilgenommen und den zweiten Platz belegt. Der Gewinn hat es mir ermöglicht, eine leistungsstarke Stickereimaschine zu kaufen und eine professionelle Beratung zu erhalten. 

Welche Rolle hat die GIZ dabei gespielt?
Sie hat den Wettbewerb unterstützt und mir einen Experten zur Seite gestellt. Dadurch konnte ich meine Ideen strukturieren. Zum Beispiel entschied ich, mein Wohnhaus umzubauen, statt einen teuren Atelierraum anzumieten. Jetzt beschäftige ich zwei Mitarbeiterinnen, drei weitere arbeiten für mich von zu Hause aus. Der Experte gab mir auch Tipps zum Marketing. Ich bewerbe heute meine Kollektion auf meiner Facebook-Seite und kann dank meiner Maschine auch Aufträge anderer Nähereien annehmen.

Aicha Touijer, Modemacherin in Medenine, Tunesien. Der Schritt in die Selbstständigkeit gelang ihr 2015 mit einem Wettbewerb, den die GIZ im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ausrichtete. 

aus akzente 2/17

Mehr auf giz.de: 
Mehr im Netz: