Infografik: Agenda 2030

Einiges erreicht, viel bleibt zu tun

Die Welt hat zuletzt Fortschritte gemacht, doch Herausforderungen bestehen weiter. Eine Infografik.

Eine globale Energiewende wurde eingeleitet, die Armut ist zurückgegangen, ebenso die Kindersterblichkeit. Das Bildungsniveau der Menschen ist gestiegen, genau wie ihre Lebenserwartung. Trotzdem bleibt noch viel zu tun. Die nachhaltigen Entwicklungsziele, die bis 2030 gelten, sollen den positiven Trend der vergangenen Jahre weiter verstärken und damit die Welt trotz – oder gerade wegen – zahlreicher Krisen wieder sicherer machen.

Siegeszug sauberer Energie

Siegeszug sauberer Energie

Der Einsatz erneuerbarer Energien hat sich in knapp zehn Jahren mehr als verdreifacht und damit viele Erwartungen übertroffen. Inzwischen wird mehr als die Hälfte aller neuen Stromkapazitäten in diesem Bereich geschaffen. 

Grüne Investitionen

Grüne Investitionen

Auch die Investitionen in erneuerbare Energien sind stark gestiegen – die globale Energiewende ist in vollem Gange.

Herausforderungen

Eingeschränkte Freiheiten

Eingeschränkte Freiheiten
Politische Freiheiten herrschen nur in etwa der Hälfte aller Länder. Von 195 Staaten galten 2015 89 als frei, der Rest als teilweise frei oder als nicht frei.

 

 

 

Mehr Bürgerkriege

Mehr Bürgerkriege
Zwischen 2007 und 2014 hat sich die Zahl der blutigen Bürgerkriege fast verdreifacht.  

 

 

Fragile Staaten

Fragile Staaten
Laut Fragile State Index 2016 gelten acht Länder in ihrer Stabilität als „sehr stark gefährdet“. 

Weitere acht Länder sind „stark gefährdet“: Afghanistan, Haiti, Irak, Guinea, Nigeria, Pakistan, Burundi und Simbabwe.

 

Fortschritte

Mehr Bildung

Mehr Bildung
Mehr als 90 Prozent aller Kinder weltweit besuchen eine Schule. Noch im Jahr 2000 waren es nur 83 Prozent.

 

 

 

Geringere Kindersterblichkeit

Geringere Kindersterblichkeit
Noch 1990 starben 90 von 1.000 Kindern in den ersten fünf Jahren nach der Geburt, weltweit 12,7 Millionen. Heute sind es halb so viele.

 

 

Mehr sauberes Trinkwasser

Mehr sauberes Wasser 
Die Zahl der Menschen, die sauberes Trink­wasser nutzen können, hat sich innerhalb von 25 Jahren fast verdoppelt. 

 

 

 

 

Weniger Armut

Weniger Armut
Der Teil der Weltbevölkerung, der ein Leben in bitterer Armut fristen muss, hat sich seit 1990 deutlich verringert. 

 

 

Quellen: Internationale Energieagentur, Weltbank, REN21, Freedom House, Fund for Peace, United Nations University, Vereinte Nationen

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