Infografik: Vielfalt

Diversity gewinnt

Vielfalt gilt inzwischen als wichtiger Baustein für wirtschaftlichen und politischen Erfolg. Die Infografik zeigt: Ob Geschlecht, Religion, Ethnie, sexuelle Orientierung oder Behinderung - unterschiedlich zusammengesetzte Firmen, Teams und Parlamente, so die Ergebnisse neuerer Studien, erreichen mehr.

Vielfalt gilt inzwischen als wichtiger Baustein für wirtschaftlichen und politischen Erfolg. Ob Geschlecht, Religion, Ethnie, sexuelle Orientierung oder Behinderung - unterschiedlich zusammengesetzte Firmen, Teams und Parlamente, so die Ergebnisse neuerer Studien, arbeiten besser und erreichen mehr, weil sie Ideen und Kompetenzen aus einer größeren Quelle schöpfen können. Doch Diversität herzustellen, ist nicht immer leicht.

Internationale GIZ

Internationale GIZ

Die GIZ ist bereits ein sehr vielfältiges Unternehmen mit einem hohen Anteil an Mitarbeitern, die in ihrem jeweiligen Heimatland für die GIZ arbeiten, und vielen Frauen, auch in Führungspositionen. Der Vorstand ist mit einem Frauenanteil von 50 Prozent beispielhaft.

Lokale Mitarbeiter

Die lokalen Mitarbeiter der GIZ verteilen sich über den ganzen Globus, mit dem größten Anteil in afrikanischen Ländern südlich der Sahara und dem kleinsten in Europa und dem Kaukasus.
 
 
 

Bessere Umsätze

Bessere Umsätze

Firmen mit gemischter Belegschaft haben eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit, überdurchschnittliche Umsätze zu erzielen, als homogene Firmen: Die sogenannte „Diversity-Dividende“ liegt bei 35 Prozent.
 
 

Höheres Wachstum

Höheres Wachstum

Wenn Frauen in allen Ländern gleichberechtigt am Arbeitsmarkt teilhätten, könnte das Wirtschaftswachstum global um 26 Prozent steigen.
 
 
 
 
 
 

Mehr Innovationen

Mehr Innovationen

Die Chefs großer Firmen erachten Diversity laut einer Forbes-Umfrage mehrheitlich als entscheidenden Treiber für Innovationen.
 
 
 
 
 
 
 
 

Weiße Männer unter sich

Weiße Männer unter sich

Ingenieure sind in den USA noch immer eine besonders homogene Gruppe: Die meisten sind Männer und gehören keiner ethnischen Minderheit an. Afroamerikaner und „Hispanics“ sind deutlich unterrepräsentiert. Doch inzwischen müssen auch Ingenieurleistungen stärker auf eine vielfältige Kundschaft eingehen.
 

Fehlende Inklusion

Fehlende Inklusion

Rund 57 Millionen Kinder weltweit besuchen keine Grundschule. Etwa ein Drittel davon sind Kinder mit Behinderungen.
 
 
 
 
 
 
 

Minderheit in Parlamenten

Minderheit in Parlamenten

Nur knapp 22 Prozent aller Parlamentarier weltweit sind Frauen. Die höchste Quote haben mit mehr als 40 Prozent die nordischen Länder, die niedrigste hat mit rund 13 Prozent die Region Pazifik. Der Staat mit dem höchsten Frauenanteil im Parlament ist Ruanda; er lag dort im Januar 2014 bei 64 Prozent.
 
 

Quellen: McKinsey, Forbes, GIZ, National Academy of Engineering, UNESCO, Inter-Parliamentary Union

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